"Was Sie schon immer über Phytosanierung wissen wollten, aber nie wagten zu fragen...

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Phytosanierung



Mechanistisch betrachtet können Pflanzen als solargetriebene Bioreaktoren bezeichnet werden, in denen Materie gerichtet verändert wird. Für ihren Betrieb müssen ihnen lediglich Wasser (aus dem Boden), Kohlendioxid (aus der Luft) und Nährstoffe (da muß notfalls nachgeholfen werden) zur Verfügung stehen. Den energetischen Input liefert die Sonne.

Das hat praktischen Nutzen: neben den ästhetischen Freuden, die Pflanzen den Menschen machen, dienen sie uns auch als materielle Lebensgrundlage.

Da sich Pflanzen im allgemeinen an die Umweltbedingungen ihrer Umgebung anpassen müssen, haben Sie auch Mechanismen entwickelt, die es ihnen ermöglichen auf verseuchten Habitaten zu wachsen. Solchen Mechanismen liegen meist spezifische Stoffwechselleistungen zugrunde wie zum Beispiel der Abbau von organischen Verbindungen oder auch der Aufbau von Schutzverbindungen. Manche Pflanzen sind dadurch in der Lage auf schwermetallkontaminierten Böden zu wachsen und die die Schwermetalle aus dem Boden aufzunehmen. Andere Pflanzen haben bestimmte Funktionen beim Abbau giftiger Kohlenwasserstoffverbindungen. Die jeweils zugrundliegenden Entgiftungsmechanismen können durch die Schadstoffe induziert werden und/oder sich vom konstitutiven Stoffwechsel ableiten.

Pflanzen verfügen also über ein großes Potential, das über ihre Rolle als Lebensmittel- und Rohstofflieferant hinaus reicht.

Wenn Pflanzen mit solchen spezifischen Eigenschaften eingesetzt werden, um verseuchte Böden (oder Abwasser) zu entgiften spricht man von Phytosanierung (engl. phytoremediation)

  • Einführung in die Themengebiete Phytosanierung und Schwermetalltoleranz bei Pflanzen
  • Zusammenfassung der Dissertation "Zur Glutathionbiosynthese in Brassic juncea"


..und jetzt vielleicht immer noch nicht wissen"

Links zu interessanten Webseiten rund um die Phytosanierung:

  • COST-Action 837
  • : Die COST-Action 837 ("Plant biotechnology for the removal of organic pollutants and toxic metals from wastewaters and contaminated sites") besteht seit 1998 und ist ein europaweiter Zusammenschluß wissenschaftlicher Arbeitsgruppen und Organisationen, die sich auf verschiedene Aspekte der Phytosanierung fokussiert haben
  • David Glass Soc.
  • : Hier gibt es u. a. Informationen zum Marktpotential der Phytoremediation
  • Phytonet
  • : Newsgroup der Phytosanierer

Interessenten an der Domäne "www.phytosanierung.de" können hier Kontakt aufnehmen.